Von 40° auf 15° in 6 Tagen

Von 40° auf 15° C in einer Woche, das ist doch mal eine schleichende Temperaturveränderung. Letzte Woche ächzte die Bevölkerung noch unter der erdrückenden und scheinbar nie mehr enden wollenden Hitze, und diese Woche könnte man morgens beim Radeln zum Arbeiten schon wieder einen Pullover o.ä. überwerfen, da früh morgens einstellige Temperaturen vorherrschen. Noch letzte Woche konnte man hingegen nicht wenig genug an haben; so ändern sich die Zeiten.

Nun mag der geneigte Leser sich sagen, über das Wetter redet und schreibt man nur, wenn man sonst kein Thema hat. Denn Wetter ist DAS Thema überhaupt und kann jede peinliche Pause im Smalltalk und dergleichen retten. Aber ich meine, es ist durchaus legitim, über das Wetter zu schreiben, und es kann auch interessant sein. Zumal das Wetter einfach jeden betrifft, außer vielleicht ein paar vereinzelte Exemplare, die sich eisern in vier Wänden verschanzen – aber selbst die müssen mal „an die Luft“ zwecks Nahrungsaufnahme und ähnlichen Aktivitäten (wenn sie sich das nicht gerade immer bringen lassen).

Wo waren wir stehen geblieben? Ach genau, das Thema überhaupt: Wetter. Der Begriff „Wetter“ kommt übrigens vom althochdeutschen „wetar“,was so viel wie Wind und Wehen bedeutet. Laut Wikipedia versteht man unter Wetter den „spürbaren, kurzfristigen Zustand der Atmosphäre an einem bestimmten Ort der Erdoberfläche, der unter anderem als Sonnenschein, Bewölkung, Regen, Wind, Hitze und Kälte in Erscheinung tritt“. In den letzten Tagen konnten wir ein breites Spektrum dessen erleben: von sengender Hitze mit zunehmender Schwüle über laut donnernde Wärmegewitter, Niederschlag in allen Variationen und Stärken bis hin zu frisch-windigen Temperaturen und konstant unkonstanter Bewölkung/Nicht-Bewölkung mit Helligkeitswerten von „ists heute schon zum Mittagessen dunkel?“ bis hin zu „geb mal die Sonnenbrille rüber, dass ich diesen Zettel hier am Schreibtisch lesen kann“.

Wetter ist ja eine Wissenschaft an sich. Aber darauf möchte ich an dieser Stelle nicht eingehen, das ist ja hier keine Abhandlung. Außerdem hat sich nun doch einiges an Text angesammelt.

Eigentlich wollte ich noch einige andere interessante Aspekte einbringen, aber irgendwie wurde ich abgelenkt. Naja, belasse ichs hiermit fürs erste und schaue lieber mal, dass ich in den nächsten Tagen das mir zugeworfene Stöckchen auffange und weitergebe…

In diesem Sinne: Wetter frei!

Denn das Wetter ist nicht eingesperrt,
diese Behauptung wäre schlicht verkehrt.
Das hingegen einzig korrekte an dieser Stelle wäre,
zu behaupten, es ist eingesperrt in der Atmosphäre. 

4 Kommentare zu diesem Beitrag.

  1. Fröschel sagt:

    Hihihi, sowas kommt bei raus, wenn man den ganzen Tag giftige Chemikalien einatmet und gefrustet ist, weil die Ergebnisse sch**** sind! 🙂

    Das Wetter ist sehr wandelhaft
    Und Sonne find ich sagenhaft.
    Mal ist es kalt, mal warm, mal schwül,
    Doch ist es mir zuhaus‘ oft kühl.

    Und draußen wird es als mal nass
    Doch mach das Tanzen im Regen Spaß.
    Nur muss es dabei warm doch bleiben,
    Sonst wird man krank und muss dann leiden.

    Auch Schnee hat seine schöne Seite,
    Es glitzert alles in unendlicher Weite.
    Die Kälte bringt einen schnell zum Bibbern
    Und mit dem Auto muss man Schlittern.

    Doch bleibt es nicht auf ewig kalt
    Das Wetter ändert sich rasant.
    Und kaum hat man sich angepasst
    Wird alles anders – was ein Spaß!

  2. Administrator sagt:

    Ein großes Bravo sprech ich Dir aus,
    garniert mit ordentlich Applaus.

    Wir sind gespannt auf viele weitere Ergüsse,
    egal ob sie von Regen gefüllt sind, die Flüsse.

    🙂

  3. Lippe sagt:

    Mensch, welche Drogen nimmst du, Shooting?!? 😉

    BTW, mittlerweile ist es von 10 auf 25 hoch… Das ist doch n neues Posting wert, oder? 😉

  4. Administrator sagt:

    @Lippe: Nur die ganz guten…! 😉
    Viele, viele bunte Smarties… jamjam! ^^

    Könnte in der Tat was neues posten (nicht abr nochmal zum Wetter ;)). Gestern Abend hätte ich das fast getan; aber dann überkam mich doch die Müdigkeit, und ich hab mich dafür entschieden, ins Bett zu gehen, um heute Morgen auch aus selbigem rauszukommen.

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